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Das Wichtigste dieser Folge in Kurzform:

  • Heilkräuter haben viele positive Wirkungen auf Körper, Geist und Seele und lassen sich daher auch für ein gesundes Selbstmanagement einsetzen.
  • Eine Möglichkeit dazu bieten Kräutertees, die man aus den verschiedenen Teilen der Pflanze herstellen kann.
  • Es gibt aber auch andere Möglichkeiten der Anwendung solcher Heilkräuter, von denen ich dir einige in dieser Folge beschreibe.

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Nachdem es in Folge 29 um die verschiedenen Heilkräuter ging, die du für dein Selbstmanagement einsetzen kannst, möchte ich dir in dieser Folge verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von Heilkräuter zeigen.

Denn: Heilkräuter kannst du nicht nur in Form von Kräutertees für dich nutzen.

Anwendungsmöglichkeiten von Heilkräutern

Grundsätzlich kann man Heilkräuter innerlich und äußerlich anwenden. Letzteres spielt für diese Folge allerdings keine Rolle, da es hier ja v.a. auf die Wirkung der Kräuter auf die Psyche und die mentale Verfassung geht.

Klassischerweise denkt man bei der innerlichen Anwendung von Kräutern natürlich an Kräutertee. Und das funktioniert in den meisten Fällen ja auch sehr gut.

Daneben gibt es aber auch noch weitere Möglichkeiten, wie du von den positiven Wirkungen der Heilkräuter profitieren kannst.

In diesem Artikel stelle ich dir die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten vor, wobei der Artikel natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Heilkräuter als Tee

Für die Zubereitung eines Kräutertees kannst du die Kräuter in loser Form oder als fertige Teebeutel verwenden. Die Empfehlungen gehen allerdings meist in Richtung loser Kräuter, weil hier die Qualität oftmals besser ist.

Außerdem ist es bei den verschiedenen Heilpflanzen wichtig, welche Teile du für den Tee verwendest. Und darauf hast du bei Teebeuteln meist weniger Einfluss.

Achte darauf, dass du nur Kräuter in Bioqualität verwendest.

Ich habe relativ lange rumrecherchiert, um gute Bezugsquellen für solche Bio-Kräuter zu finden, hier sind ein zwei empfehlenswerte Anbieter, die ich gefunden habe:

Beide haben eine relativ große Auswahl und bieten sehr viele Kräuter auch in Bioqualität an, so dass du dort fündig werden solltest.

Mach dir doch zu Hause eine Teeschublade (Werbung) mit den wichtigsten Heilkräutern, die man im Lehrerberuf gut einsetzen kann. Oder noch besser: Hol dir verschließbare Gläser für lose Kräuter. Dann hast du immer das richtige Kraut zur Hand, wenn du es brauchst.

Die eigentliche Zubereitung ist quasi selbsterklärend.

Je nach Teesorte nimmst du 1-2 Teelöffel des Tees und übergießt sie mit kochendem Wasser. Im Gegensatz zu z.B. grünem Tee, sollte Kräutertee tatsächlich mit sprudelndem Wasser übergossen werden.

Aufpassen solltest du z.B. bei Ingwertee. Ich nehme für Ingwertee nie mehr als einen knappen Teelöffel, weil der Tee sonst sehr scharf wird. Bei Kamillenblütentee nehme ich dagegen 2 Teelöffel, weil mir der Geschmack sonst nicht intensiv genug ist.

Was du natürlich auch machen kannst: Verschiedene Teesorten miteinander mischen. Was ich z.B. gerne mache: Nach der Schule einen Tee aus Rosmarin und Ingwer. Das gibt frische Energie und ich kann mich besser konzentrieren – was wiederum Zeit spart.

Probiere am besten für dich aus, wie deine Vorlieben sind.

Die Ziehzeit beträgt je nach Geschmacksvorliebe ca. 3-10 Minuten. Je länger die Ziehzeit, desto intensiver der Geschmack. Klar.

Für die einfache Zubereitung kannst du dir auch eine extra Tasse mit integriertem Teesieb und Deckel zum Warmhalten zulegen. Ich habe mir z.B. diese hier (Werbung) gekauft und bin eigentlich auch ganz zufrieden damit (nur der Siebeinsatz wird schnell sehr heiß, da er aus Metall ist und die Tasse ist leider auch nicht spülmaschinenfest).

Frische Kräuter beim Kochen verwenden

Diese Variante Kräuter einzusetzen, wahr wohl so offensichtlich, dass ich sie im Podcast glatt vergessen habe.

Ich möchte sie hier aber unbedingt noch ergänzen, weil frische Kräuter in der Küche einfach unbedingt ihren festen Platz haben sollten.

Kochen mit frischen Kräutern hat nämlich gleich mehrere Vorteile.

Zum einen schmeckt jeden Essen gleich mindestens dreimal so gut wie ohne Kräuter. Zum anderen tust du mit den richtigen Kräutern gleichzeitig etwas für dein Selbstmanagement und deine Gesundheit.

Falls du es also nicht sowieso schon machst, probiere das auf jeden Fall mal aus.

Du kannst z.B. viele Gerichte prima mit Melisse verfeinern und tust damit gleichzeit etwas gegen Nervoistät und innere Unruhe und für einen guten Schlaf.

Und falls du keine frischen Kräuter zur Hand hast, tun es auch getrocknete oder im Zweifelsfall sogar gefrorene Kräuter.

Aromatherapie

Viele Kräuter entfalten ihre Wirkung auch, wenn man nur den Geruch wahrnimmt. Dabei kommt es natürlich immer auf die Wirkungsweise der einzelnen Inhaltsstoffe an, die allerdings in den meisten Fällen unbekannt sind.

Für die Aromatherapie mit Heilkräutern werden durch verschiedene Verfahren die ätherischen Öle aus den Pflanzen extrahiert. Je nach eingesetzem Verfahren variiert auch die Qualität der gewonnenen ätherischen Öle.

Entsprechend unterscheidet man reine Duftöle von solchen ätherischen Ölen, die auch für den therapeutischen Einsatz geeignet sind – und für die man dann schon mal einen Euro mehr hinlegen muss.

Die Forschung zu der Frage, ob und wie Aromatherapie wirkt, steckt noch in den Kinderschuhen.

Allerdings: Es gibt einige Studien, die tatsächlich eine Wirkung alleine durch das Riechen von Kräuterdüften nachweisen konnten.

Für die konzentrationsfördernde Wirkung der Pfefferminzen hatte ich dir ja in der letzten Folge eine Studie verlinkt.

In einer anderen Studie konnte Prof. Hanns Hatt von der Ruhruni Bochum zeigen, dass Jasminduft als Einschlafhilfe ähnlich gute Wirkungen haben kann, wie das Medikament Propofol.

Es lohnt sich also auf jeden Fall, mal genauer hinzuschauen und vielleicht auch einfach mal auszuprobieren, ob man für sich eine Wirkung der verschiedenen Kräuterdüfte feststellen kann.

Wenn dich das Thema Aromatherapie mehr interessiert, habe ich hier noch einige Bücher für dich rausgesucht: 

(Werbung)

Bleibt die Frage, wie man die ätherischen Öle denn nun anwendet.

Früher hatte ich dafür einfach eine Duftlampe mit einem Teelicht (Werbung) darunter, in die ich dann jeweils ein paar Tropfen ätherisches Öl gegeben habe. Funktioniert wunderbar, hat allerdings den Nachteil, dass das Wasser in der Duftschale relativ schnell verdunstet.

Außerdem braucht eine solche Duftlampe immer etwas Zeit, bis man den Geruch im Zimmer auch wahrnehmen kann. Das Wasser in der Schale muss ja erstmal ausreichend erhitzt werden.

Trotzdem verwende ich meine Duftlampe auch heute noch regelmäßig – einfach, weil es so gemütlich ist.

Zusätzlich zur Duftlampe habe ich mir einen Vernebler gekauft, bei dem das Wasser nicht durch Erhitzen verdampft, sondern durch Ultraschall oder mittels einer Membran vernebelt wird.


 (Werbung)

Das hat den Vorteil, dass es sehr viel schneller geht, der Wasservorrat für längere Zeit reicht und v.a. auch, dass durch das Erhitzen keine Bestandteile der ätherischen Öle zerstört werden können.

Eine andere Möglichkeit, von den Wirkungen der Heilkräuter zu profitieren, sind Roll-On-Sticks mit den ätherischen Ölen der Pflanzen. „Aromatherapie to Go“ sozusagen.

So einen Stick kannst du immer in deiner Lehrertasche haben und bei Bedarf ganz einfach einsetzen. Dazu rollst du den Stick einfach über die Schläfen und hast so den Duft der Heilkräuter direkt in „Nasennähe“.

Hier habe ich dir mal ein paar solcher Sticks rausgesucht.

(Werbung)

Kräuterkauen

Dass man Kräuter auch einfach kauen kann, auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen. Erst bei der Recherche zu diesem Artikel habe ich das Kräuterkauen entdeckt.

Dabei ist es ja eigentlich die naheliegendste Art, von den Inhaltsstoffen der Kräuter zu profitieren.

Kein Wunder, dass das Kräuterkauen schon im Mittelalter eine verbreitete Methode bei vielen Beschwerden und Krankheiten war.

Und auch heute wird es gerade wieder populär. Von einem Trend zu sprechen, wäre wohl noch etwas früh, aber wer weiß…

Wie funktionierts?

Ganz einfach: Du nimmst einfach das Blatt eines Krauts, wäscht es ab, legst es in den Mund und kaust einige Minuten darauf herum. Wichtig ist, dass du das Ganze mit viel Speichel vermischt.

Anschließend spuckst du die Reste wieder aus.

So jedenfalls liest man es auf den meisten Internetseiten, die darüber schreiben.

Das habe ich ausprobiert, allerdings gibt es nach einigen Minuten kauen auf einem Blatt nicht mehr viel, was man noch ausspucken könnte. Aber ich schätze mal, dass es trotzdem funktioniert.

Wichtig ist wieder, dass du Kräuter in Bioqualität verwendest.

Im Sommer kannst du dir auch Kräuter auf dem Balkon oder im Garten selbst züchten bzw. pflanzen.

Ich habe diesen Sommer Melisse auf meinem Balkon eingepflanzt. Immer wenn es etwas stressiger wurde, habe ich dann einfach ein Blatt genommen und fleißig darauf herumgekaut smile.

Kräutersmoothie

Einen sehr interessanten Tipp habe ich auf der Website von Zentrum der Gesundheit gefunden.

Warum nicht Kräuter in Form eines Smoothies genießen?

Da man für den Smoothie nicht nur wie beim Tee einen Pflanzenauszug, sondern ganze Pflanzenteile verwendet, ist die Wirkung bei einem Smoothie höher, als bei der Anwendung als Tee.

Auf der Website, die ich dir oben verlinkt habe, findest du das Rezept für einen Kamillen-Smoothie, der hervorragend bei Stresszuständen hilft.

Mit etwas Phantasie kannst du das Rezept auch einfach für andere Kräuter abwandeln und so deine eigenen Kräutersmoothies für die verschiedenen Anwendungszwecke herstellen.

Tabletten und Dragées

Auch die Pharmaindustrie hat mitbekommen, wie gut sich Heilkräuter bei verschiedenen Beschwerden einsetzen lassen und bietet Tabletten und Dragées mit den extrahierten Inhaltsstoffen an.

Ich persönlich bin jetzt kein allzu großer Freund solcher Mittel, wollte es aber der Vollständigkeit halber hier auch erwähnen.

Noch mehr Wissen über Heilkräuter

Falls dich das Thema so fasziniert wie mich und du noch tiefer in die Materie einsteigen willst, habe ich hier noch ein paar Internetseiten für dich, auf denen du noch viel mehr interessantes Wissen über Heilkräuter (und Vieles darüber hinaus) erfahren kannt.

  • Zentrum der Gesundheit
    Auf den Seiten des Zentrum der Gesundheit erfährst du jede Menge Interessantes über Ernährung und Gesundheit im Allgemeinen. Die Inhalte sind eher alternativ ausgelegt, aber die Artikel sind sehr gut recherchiert und wissenschaftlich untermauert. Sehr empfehlenswert.
  • Heilkraeuter.de
    Eine Seite, die sich speziell mit Heilkräutern und deren Wirkungen beschäftigt. Neben den verschiedensten Heilkräutern werden auch andere alternative Heilmethoden vorgestellt.
  • Phytodoc
    Auf den Seiten von Phytodoc geht es speziell um Heilpflanzen und die Wirkung von Hausmitteln. Außerdem geht es auch um Homöopathie, was zwar nicht jedermanns Sache ist, aber die Informationen und Artikel über die Heilpflanzen deshalb ja nicht weniger interessant macht.

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Damit bin ich dann auch am Ende des Artikels und auch der Serie über den Einsatz von Heilkräutern als Selbstmanagement-Tool angekommen. Insgesamt ist die Reihe jetzt doch etwas länger geworden, als ursprünglich geplant, aber ich finde, dass es auch ein mega interessantes Thema ist.

Gerade auch für uns Lehrer, weil wir in unserem Beruf jede Menge Stress erleben.

Und da sollte uns jedes Mittel recht sein, mit dem wir uns etwas Gutes tun können. Und Heilkräuter stellen dafür in meinen Augen einen sehr effektiven und einfach anzuwendenden Weg dar.

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Was denkst du über die Sache? Kannst du dir vorstellen, Kräutertees oder Aromatherapie gezielt in deinem Alltag als Lehrer einzusetzen oder stehst du dem Ganzen eher skeptisch gegenüber?

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