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Das Wichtigste dieser Folge in Kurzform:

  • Bei manchen Aufgaben fällt es und sehr schwer, uns zu motiveren.
  • Wenn wir uns einfach vornehmen, die Aufgabe nur 5 Minuten zu machen und dann neu zu entscheiden, ob wir immer noch keine Lust auf die Aufgabe haben, fällt es uns leichter, eine Aufgabe zu beginnen.
  • Gleichzeitig arbeiten wir auf diese Weise entspannter und schaffen mehr in weniger Zeit.

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Kennst du das?

Da sitzt du vor einem Stapel Mappen von den Schülern und kannst dich einfach nicht aufraffen, endlich anzufangen.

Eigentlich dauert so eine Mappendurchsicht ja nicht die Welt, aber trotzdem erscheint der Stapel dir eher wie ein riesiger Berg, der kaum zu überwinden ist.

Mir ging es in den letzten Weihnachtsferien wieder so. Mappenkorrekturen gehören nun einmal nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen als Lehrer. Und trotzdem muss ich mich zweimal im Jahr irgendwie dazu motivieren, sie zu erledigen.

In der letzten Folge hatte ich ja über das Thema Willenskraft gesprochen und darüber, dass der Einsatz der Willenkraft eher eine Timing- als eine Charakterfrage ist.

Beim Thema Mappenkorrekturen nutzt bei mir aber auch das beste Timing nichts. Egal wie ausgeruht ich bin und wie erholt mein Willenskraftmuskel ist, mit den Mappen habe ich trotzdem meine Probleme.

Zum Glück gibt´s eine Technik, mit der du dich auch in solchen Momenten motivieren kannst und mit der du auch unangenehme Aufgaben erledigt bekommst.

Ich jedenfalls habe die Mappenkorrektur letztlich in kürzester Zeit mit dieser Technik erledigt.

Die Technik, um die es sich in dieser Folge dreht, heißt die 5-Minuten-Motivation, manchmal auch als der 5-Minuten-Deal bezeichnet.

Und das funktioniert so:

Wie die 5-Minuten-Motivation funktioniert

Wenn du wieder mal vor einer Aufgabe sitzt, bei der es dir unglaublich schwer fällt, dich zu motivieren, dann nimm dir einfach vor, die Aufgabe nur 5 Minuten lang zu machen.

Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Das heißt, die 5 Minuten, in denen du an der Aufgabe arbeitest, arbeitest du absolut konzentriert und ablenkungsfrei an der Aufgabe.

Wenn du dann nach 5 Minuten feststellst, dass du immer noch keine Lust und keine Motivation hast, kannst du wieder aufhören.

Das heißt, du machst dir von vorneherein klar, dass du nach 5 Minuten wieder aufhören kannst, wenn du dann keine Lust hast, weiterzumachen und startest mit diesem Wissen in die Aufgabe.

Dadurch nimmst du die Anfangshürde aus der Aufgabe heraus. Denn meist ist es nur das Beginnen mit der Aufgabe, was uns so schwer fällt. Einfach, weil wir die Aufgabe innerlich als riesig groß wahrnehmen und uns dann unbewusst schnell überfordert fühlen.

Das Problem haben wir nicht, wenn wir uns nur vornehmen, die Aufgabe 5 Minuten lang konzentriert auszuführen.

Und wenn wir dann erstmal angefangen haben, setzt der Zeigarnik-Effekt ein, den ich dir in Folge 5 beschrieben hatte: Unser Gehirn möchte einmal begonnene Aufgaben zu Ende führen.

Der Zeigarnik-Effekt arbeitet dann sozusagen für uns und trägt uns weiter durch die Aufgabe. Ich habe es schon oft erlebt, dass ich letztlich eine Aufgabe dann komplett über teilweise mehrere Stunden zu Ende gemacht habe, zu der ich mich anfangs kaum aufraffen konnte.

Das schöne an dieser Technik ist, dass sie auch funktioniert, wenn man weiß, warum sie funktioniert.

Was du allerdings nicht machen solltest: Dir einen Countdown stellen und dir schon vorher sagen, dass du nach 5 Minuten wieder aufhören wirst. Dann funktioniert die Technik nämlich tatsächlich nicht mehr.

Die 5-Minuten-Motivation – nicht nur was für den schulischen Einsatz

Du kannst die 5-Minuten-Motication z.B. einsetzen, um Klassenarbeiten zu korrigieren oder aufzusetzen, um Unterricht vor- und nachzubereiten oder auch, um dein Arbeitszimmer endlich mal wieder auf Vordermann zu bringen.

Natürlich lässt sich die Technik nicht nur im schulischen Kontext einsetzen, du kannst sie z.B auch prima einsetzen, wenn es um den Wohnungsputz geht, oder wenn du dich für Sport motivieren willst.

Allerdings: Wer dauerhaft unmotiviert und lustlos ist, sollte auch einmal darüber nachdenken, was die Ursachen davon sind.

Für alle anderen Fälle ist die Technik wirklich eine sehr gute Motivationshilfe.

Das Ganze funktioniert sogar auch andersherum, du kannst dich mit der Technik auch motvieren, mit Dingen aufzuhören!

Wenn du beispielsweise öfters abends vor dem Fernseher „versackst“ anstatt frühzeitig ins Bett zu gehen, wie du dir das eigentlich vorgenommen hattest, kannst du die Technik umkehren:

Du nimmst dir einfach vor, die Tätigkeit 5 Minuten lang zu unterbrechen. Wenn du danach immer noch Lust darauf hast, kannst du wieder weitermachen, ansonsten eben nicht.

Funktioniert auch super, um weniger Chips zu essen smile!

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Mit der 5-Minuten-Motivation schaffst du es nicht nur, dich einfacher und besser zu motivieren. Die Arbeit fällt dir sehr wahrscheinlich auch leichter, weil du mehr im Flow bist.

Das jedenfalls ist meine Erfahrung mit dieser Technik. Dadurch, dass ich mich nicht zu einer Aufgabe zwinge, bin ich entspannter und schaffe so die Voraussetzungen, entspannter zu arbeiten.

Und wenn wir entspannt arbeiten, schaffen wir in weniger Zeit mehr Arbeit.

Du sparst also durch die 5-Minuten-Motivation gleichzeitig noch Zeit, die du dann einsetzen kannst für andere Dinge, die dir auch wichtig sind.

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Schreibe mir deine Erfahrungen mit der 5-Minuten-Motivation. Wo und bei welchen Aufgaben hast du die Technik eingesetzt und wie waren deine Erfahrungen?

Ich freue mich auf deinen Kommentar!

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