Lesezeit: ca. 5 Minuten

Darum geht´s:
Die Aufgaben als Lehrer entspannter organsieren und erledigen.

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Das Wichtigste dieser Folge in Kurzform:

  • Als Lehrer haben wir teilweise mit extrem vielen Aufgaben zu kämpfen.
  • Deshalb ist gerade für uns ein gutes Aufgabenmanagement wichtig, wenn wir entspannt und zeitsparend arbeiten wollen.
  • Ich stelle dir die drei wichtigsten Regeln für ein gutes Aufgabenmanagement vor.

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Als Lehrer haben wir täglich mit einer Flut von Aufgaben zu kämpfen: Absprachen mit Kollegen, Elterngespräche und -briefe, Abgabe von Unterlagen im Sekretariat, Verteilen von Informationen an die Klasse und vieles, vieles mehr. Und für jede Aufgabe, die man erledigt hat, scheinen manchmal zwei neue hinzuzukommen.

Nicht immer fällt es da leicht, die Übersicht zu behalten. Dazu kommen noch private Aufgaben, die ebf. erledigt werden wollen.

Der Zeigarnik-Effekt und was er mit deinen Aufgaben als Lehrer zu tun hat

Die russische Psychologin Bljuma Wulfowna Zeigarnik entdeckte 1927 den nach ihr benannten Zeigarnik-Effekt, nachdem das Gehirn eine Art geistige Spannung bei unerledigten Aufgaben aufbaut, die sich erst dann wieder löst, wenn eine begonnene Aufgabe beendet wird oder aber zumindest für das Gehirn als „abgehakt“ gespeichert wird.

Müde macht nur die Arbeit, die wir liegen lassen, nicht jene, die wir tun.

Marie von Ebner-Eschenbach

 Der Zeigarnik-Effekt – obwohl er nicht in allen Folgeexperimenten bestätigt werden konnte – unterstützt in seiner Grundaussage dennoch das obige Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach.

Was bedeutet das in der Praxis für uns Lehrer?

Aufgaben, die wir erledigen müssen, sind für unser Gehirn immer präsent, auch dann, wenn sie uns gerade nicht bewusst sind. Und zwar so lange, bis wir sie endweder erledigt haben oder aber sie für das Gehirn erledigt scheinen.

Und das verursacht einen permanten Stress, ein immer irgendwie präsentes Gefühl von „Nicht Fertigsein“. Du weisst vermutlich, wovon ich spreche.

Grund genug, sich näher mit dem Thema Aufgabenmanagement zu befassen.

Und genau darum geht es in dieser Folge des Healthy Teacher Podcast.

Ich zeige dir drei Regeln, die du für dein Aufgabenmanagement unbedingt beachten solltest, wenn du ein entspannteres Verhältnis zu den Aufgaben haben möchtest, die du als Lehrer tagtäglich erledigen musst.

In den nächsten beiden Folgen stelle ich dir dann verschiedene Aufgabenmanagementansätze genauer vor und stelle dir auch verschiedene Apps vor, die dir dabei helfen, deine Aufgaben sinnvoll und effektiv zu managen. Außerdem zeige ich dir das System, das ich für mein Aufgabenmanagement verwende.

Grundregeln für ein effektives Aufgabenmanagement

Es gibt viele Aufgabenmanagementsysteme. Jedes hat seine Vor- und Nachteile.

Allen gemeinsam ist aber, dass sie auf wenigen Grundregeln aufbauem.

Wenn du diese Regeln beachtest, kannst du deine Aufgaben als Lehrer entspannter organisieren, hast weniger Stress und mehr Energie.

Hier die wichtigsten davon.

Regel Nr.1: Schreibe alle Aufgaben auf

Als ich mich das erste Mal daran gesetzt habe und alle anstehenden Aufgaben aufgeschrieben habe, war das ein extrem befreiendes Gefühl. Deshalb kann ich dir das ebf. nur sehr ans Herz legen.

Schreibe alles auf, was du erledigen musst, egal ob für die Schule oder privat.

Wir du das machst, ist erstmal Nebensache. Viele Menschen lieben es, etwas in der Hand zu haben und schreiben Aufgaben deshalb lieber in ein Notizbuch oder für uns als Lehrer, in den Lehrerkalender.

Eine beliebte Variante ist es auch, sich die Aufgaben selbst per E-Mail zu schicken.

Ich nutze eine digitale Variante in Form einer App.

Da gibt es eine ganze Reihe verschiedener Apps, die vieles einfacher machen. Wenn das für dich interessant ist, höre dir unbedingt auch die Folge 7 an, dort geht es nämlich auch genau darum.

Also, nimmt dir einen Zettel und einen Stift, ein Notizbuch, eine Word-Datei oder was auch immer und schreibe alle Aufgaben auf, die dir einfallen.

Regel Nr. 2: Benutze 1 System und nicht mehrere

Ich habe eine Freundin, die schreibt sich alles auf, was sie erledingen muss – vorzugsweise allerdings auf alten Briefumschlägen, Rändern von Zeitschriftenseiten oder abgerissenen Zetteln, die dann irgendwo verstreut auf dem Tisch liegen.

Dreimal darfst du raten, ob sie dadurch entspannter an ihre Aufgaben herangeht oder nicht.

Richtig geraten, sie ist alles andere als entspannt, wenn es um ihre Aufgaben und Notizen geht. Eigentlich verbringt sie häufig sogar mehr Zeit damit, nach Zetteln zu suchen, als die eigentlichen Aufgaben zu erledigen.

Deshalb lautet Regel Nr. 2 „Nutze 1 System und nicht mehrere“, wobei ich „viele kleine Zettelchen“ nicht als System bezeichnen würde.

Ob dein System dann aus einem Notizbuch, deinem Lehrerkalender, einer Word-Datei oder einer speziellen App besteht, ist letztlich auch eine Frage der persönlichen Vorliebe.

Wichtig ist, dass du dich für ein System entscheidest.

Die schönste Liste mit aufgeschriebenen Aufgaben nützt allerdings nichts, wenn man dabei die Übersicht über die Aufgaben verliert und wichtige und unwichtige Aufgaben nicht mehr auseinanderhalten kann. 

Deshalb gibt es Regel Nr.3:

Regel Nr. 3: Priorisiere in irgendeiner Form deine Aufgaben

Als ich angefangen hatte, meine Aufgaben aufzuschreiben und eine App dafür zu benutzen, war ich erstmal sehr begeistert.

Das Aufschreiben hat meinen Kopf freigemacht und ich konnte viel entspannter mit der Flut an Aufgaben umgehen.

Leider hielt der Effekt nicht allzu lange an.

Nach einigen Wochen wurden die Listen immer länger und ich habe mehr und mehr den Überblick über das verloren, was wichtig war und was nicht.

Ich habe mit dann vorgenommen, so viele Aufgaben wie möglich zu erledigen, damit die Liste wieder kürzer werden würde.

Das Resultat davon war, dass ich mich am Ende noch gestresster gefühlt habe, als bevor ich die Aufgaben aufgeschrieben hatte.

Deshalb solltest du unbedingt die dritte Regel für ein gutes Aufgabenmanagement kennen und dir zu Herzen nehmen: Priorisiere deine Aufgaben und schaue, welche davon wirklich wichtig sind und welche nur so tun, als ob sie wichtig wären.

Lerne zu unterscheiden zwischen wichtigen und dringlichen Aufgaben.

In der nächsten Folge erfährst du mehr über das Priorisieren von Aufgaben und warum das so wichtig ist. Du erfährst, was die Dringlichkeitsfalle ist und ich stelle dir verschiedene Systeme vor, mit denen du deine Aufgaben planvoll organisieren kannst

Fazit

Zu einem entspannten Arbeiten gehört meines Erachtens nach unbedingt ein funktionierendes Aufgabenmanagementsystem dazu.

Das erfordert am Anfang zwar etwas Eingewöhnung und Umstellung, spart dir aber auf Dauer jede Menge Stress und Energie, die du besser für andere Dinge nutzen kannst.

Ganz im Sinne des Akronyms S.Y.S.T.E.M = Save YourSelf Time, Energy and Money 🙂 .

Zum Schluss noch einige weiterführende Links mit Artikeln zum Zeigarnik-Effekt:

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Schreib mir, ob dir diese Tipps weitergeholfen haben und welche Erfahrungen du mit den Regeln gemacht hast, die ich hier vorgestellt habe. Vielleicht hast du ja auch bereits ein eigenes System, das du kurz vorstellen magst, so können auch andere Lehrer von deinen Erfahrungen profitieren. Warum immer Einzelkämpfer sein?

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